Antworten auf Ihre Fragen an Ersatz-Pilot

Wir bemühen uns, Kunden möglichst unmittelbar Ihre Fragen zu unserem Service, unseren Konditionen und sonstigen Anliegen zu beantworten. Deswegen haben wir im folgenden FAQ die Fragen und Antworten gebündelt, die uns Nutzer am häufigsten stellen. Sollte noch etwas unklar bleiben, können Sie uns auch gerne mit Ihrer speziellen Frage direkt kontaktieren.

Verspätet sich ein Flug oder fällt er gar aus, bietet Ersatz-Pilot Passagieren die schnellste und zuverlässigste Entschädigungsmöglichkeit: Wir zahlen Ihnen in Rekordzeit eine faire Erstattung für Ihren Ersatzanspruch gegen die Airline. Dafür müssen Sie lediglich unser Online-Formular ausfüllen und einen Scan Ihrer Buchungsbestätigung bzw. Ihres Boarding-Passes hochladen.

Damit eröffnet Ersatz-Pilot Flugreisenden die komfortabelste Lösung, um eine Entschädigung für Ihre Flugunregelmäßigkeit zu erlangen.

Alternative Kompensationsverfahren erweisen sich bei näherem Hinsehen hingegen meist als komplizierter und strapaziöser:

Wer eine Flugunregelmäßigkeit erleidet, würde sich intuitiv zuerst an seine Airline wenden, um eine Erstattung einzufordern. Leider reagieren Fluggesellschaften auf solche Anfragen häufig gar nicht. Tun sie es dennoch, präsentieren sie Laien in der Regel vermeintlich stichhaltige Gründe, weshalb in ihrem Einzelfall jeweils keine Entschädigungspflicht besteht.

Häufig bedarf es daher professionellen rechtlichen Beistands, um Lücken in den Rechtfertigungsversuchen der Airlines offen zu legen und einen Rechtsstreit vor Gericht souverän zu führen. Ein Anwalt verlangt zur Durchsetzung von Ansprüchen gegen eine Fluggesellschaft aber meistens vorzuschießende Verfahrensgebühren, die Ihnen nur erstattet werden, wenn Sie vor Gericht gegen Ihre Fluggesellschaft tatsächlich Erfolg haben. Dies ist jedoch keinesfalls gewiss, da es nur wenige Experten im Reiserecht fachlich mit den Anwälten der Airlines aufnehmen können.

Solche findet man hauptsächlich bei den großen Inkasso-Diensten wie Flightright, die Ihnen zwar keine Anwaltsgebühren berechnen, aber ein Erfolgshonorar für sich einbehalten, wenn Ihre Fluggesellschaft dazu verurteilt wird, Ihnen eine Entschädigung zu leisten. Obwohl Ihnen bei dieser Vorgehensweise kein Kostenrisiko verbleibt, erweist sich auch dieser Weg als umständlich. Denn eine gerichtliche Durchsetzung Ihres Anspruchs kann über sechs Monate dauern. Währenddessen bleiben Sie als Auftraggeber mittelbar über Ihren Inkasso-Dienst weiterhin mit dem Verfahren befasst.

Wir glauben dagegen, dass es Ihnen gerade nach den Strapazen Ihres Fluges nicht zuzumuten ist, sich noch monatelang zu gedulden, ehe Sie entschädigt werden, wie es Ihnen zusteht.

Deshalb bieten wir eine unkomplizierte Alternative: Sie treten uns Ihren Anspruch gegen Ihre Airline ab und wir gewähren Ihnen eine Entschädigung – sofort und in ähnlicher Höhe wie diejenige von Inkasso-Portalen wie Flightright. Dadurch erhalten Sie Ihre Erstattung so stressfrei, wie Ihre Airline Sie auf Ihrem Flug eigentlich zum Ziel befördern sollte.

Zahlreiche Airlines kommen ihrer Zahlungspflicht nicht ohne weiteres nach. Sie ignorieren direkte Anfragen von Passagieren oder begründen vermeintlich stichhaltig, dass im jeweiligen Fall keine Zahlungspflicht besteht. Manchmal bieten sie Passagieren zur Abgeltung der Forderungen geringwertige Gutscheine an, die hinter der tatsächlichen Höhe des Entschädigungsanspruchs zurückbleiben. Oft kalkulieren Fluggesellschaften bewusst mit dem Unwissen der Fluggäste oder damit, dass diese irgendwann genervt und frustriert aufgeben.

Mit unserer komfortablen Lösung ersparen Sie sich die nervenaufreibende Auseinandersetzung mit der Airline und erhalten Ihre Entschädigung sofort.

Wir entschädigen grundsätzlich Flugunregelmäßigkeiten auf Flügen, die von einem Flughafen in der EU aus starten. Das gleiche gilt für Flüge, deren Zielflughafen in Europa liegt, wenn die Airline ihren Sitz in der EU hat.

Nach deutschem Recht verjähren Entschädigungsansprüche wegen Flugunregelmäßigkeiten nach drei Jahren. Fand ein betroffener Flug also innerhalb der letzten drei Jahre statt, kommt eine Entschädigung in Betracht.

Wir entschädigen Ausfälle und über dreistündige Verspätungen von Flügen. Ebenso gewähren wir eine Entschädigung, wenn Ihr Flugzeug Sie wegen Überbuchung nicht befördert hat.

Die Verspätung Ihres Fluges richtet sich danach, inwieweit die tatsächliche Ankunftszeit hinter der planmäßigen liegt. Sollte Ihr Flug beispielsweise um 14:20 Uhr am Zielort landen, kommt er dort aber erst um 16:00 Uhr an, beträgt die Verspätung 1:40h. Dabei gilt das Flugzeug als angekommen, sobald mindestens eine Tür geöffnet wird und die Passagiere das Flugzeug verlassen können.

Eine Entschädigung kommt immer dann nicht in Betracht, wenn die Flugunregelmäßigkeit auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist und es der Airline nicht zuzumuten war, sie zu beheben. Solche Umstände liegen etwa bei Streiks und Naturkatastrophen vor. Ob die Ursache Ihrer Flugunregelmäßigkeit als außergewöhnlich einzustufen ist, erfahren Sie bei einer Prüfung Ihres Einzelfalls im Entschädigungsrechner (Link zum Entschädigungsrechner).

Eine Entschädigung kommt nur in Betracht, wenn Sie sich spätestens 45 Minuten vor Abflug zur Abfertigung am Flughafen eingefunden haben oder bei einer vorherigen Bekanntgabe des Flugausfalls zumindest bereit waren, mitzufliegen. Bei Annullierungen ist ein Mitflug mit der Ersatzmaschine nicht erforderlich. Bei Flugverspätungen hingegen setzt eine Entschädigungsberechtigung voraus, dass Sie an dem verspäteten Flug teilgenommen haben.

Dass Sie Ihren Flug mit Bonusmeilen gebucht haben, schließt eine Entschädigung nicht aus. Nicht erstattungsfähig sind lediglich kostenlose oder nicht öffentlich-reduzierte Flüge – also z.B. solche, für die ein Mitarbeiter-Rabatt genutzt wird.

Dass Sie Ihren Flug im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben, steht einer Entschädigung nicht entgegen.

Auch Passagieren auf Geschäftsreisen steht eine Entschädigung für ihren Flug offen.

Einer Entschädigung steht es grundsätzlich nicht im Wege, dass Ihre Airline Ihnen aufgrund der Flugverspätung schon Verpflegungs- oder Reisegutscheine ausgehändigt hat. Eine Entschädigung ist nur dann ausgeschlossen, wenn Sie sich mit der Airline darauf verständigt haben, dass Ihr Ersatzanspruch im Gegenzug für eine bestimmte (Sach-)leistung bereits abgegolten wird.

Ebenso kommt eine Direktzahlung durch Ersatz-Pilot nicht in Betracht, wenn die Fluggesellschaft Ihren Anspruch bereits in voller Höhe bezahlt hat. Das gilt auch, wenn Sie einen anderen Anbieter wie Flightright mit der Durchsetzung Ihrer Forderung beauftragt und von diesem eine Kompensation erhalten haben.

Der Entschädigungsrechner ist ein Softwaremodul, das Ihnen basierend auf einer automatisierten Logik eine erste Einschätzung mitteilt, inwiefern Ihnen ein Entschädigungsanspruch zusteht, für den Ersatz-Pilot bereit ist, Sie sofort in der jeweils ausgewiesenen Höhe zu entschädigen. Dazu führt das Online-Formular Sie Schritt für Schritt durch Fragen, die sich aus der Rechtsprechung im Reiserecht und den Anspruchsvoraussetzungen der EU-Fluggastrechte-Verordnung ergeben. Die Software gewährt Ihnen dabei nicht mehr und nicht weniger als einen ersten Überblick, ob Sie voraussichtlich Anspruch auf einen Ausgleich haben.

Wenn der Entschädigungsrechner von Ersatz-Pilot die Erfolgsaussichten für den Anspruch als zu gering ausweist, heißt das zunächst nur, dass Ersatz-Pilot Ihren Fall nicht bearbeiten wird. Das heißt ausdrücklich nicht, dass Ihnen kein Entschädigungsanspruch zusteht, sondern nur, dass Ersatz-Pilot keine Forderung erkennt, für die eine Direktzahlung angeboten werden kann. Natürlich bleibt es Ihnen unbenommen, sich direkt an die Fluggesellschaft oder an einen Anwalt oder anderen Anbieter zu wenden und trotzdem zu versuchen, den Entschädigungsanspruch durchzusetzen.

Um eine Entschädigung bei uns zu beantragen, geben Sie zunächst Ihre Flugdaten in unseren Entschädigungsrechner ein. Ergibt daraufhin die automatische Prüfung, dass Ihnen ein Anspruch auf Entschädigung zusteht, können Sie diese zu den vorgeschlagenen Konditionen online anfordern. Bestätigen wir daraufhin Ihre Anfrage, zahlen wir Ihnen zeitnah den bereits im Entschädigungsrechner ausgewiesenen Betrag (150-450 €) im Gegenzug für Ihren Erstattungsanspruch gegen die Airline.

Eine Beantragung ist nur mithilfe des Online-Formulars möglich, da dieses Schritt für Schritt gezielte Fragen stellt. Diese ergeben sich aus der Rechtsprechung im Reiserecht und den Anspruchsvoraussetzungen der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Indem sie unser Online-Formular nutzen, werden systematisch alle zur Bearbeitung Ihres Falles relevanten Daten abschließend abgefragt; dank Rückkopplung mit diversen Datenbanken vervollständigen sich zudem zahlreiche Eingabefelder automatisch. Dadurch wird Ihnen die Mitteilung der relevanten Angaben so einfach wie möglich gemacht. Umgekehrt können wir Ihren Fall effizient bearbeiten, was Ihnen wiederum in Form unserer überdurchschnittlichen Entschädigungszahlungen zugutekommt.

Ersatz-Pilot prüft noch einmal die eingegebenen Daten und wird anschließend ihren Antrag auf Entschädigung zu den vorgeschlagenen Konditionen per E-Mail bestätigen. Hiernach zahlt Ersatz-Pilot Ihnen zeitnah die Entschädigung in vereinbarter Höhe aus. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für sämtliche Rückfragen zur Verfügung.

Sobald wir Ihnen per E-Mail eine Bestätigung zu Ihrem Entschädigungsantrag übermitteln, bitten wir Sie darum, uns Ihre Kontoverbindung mitzuteilen. Daraufhin überweisen wir Ihnen die zugesicherte Entschädigung innerhalb von wenigen Tagen.

Die Nutzung des Entschädigungsrechners ist kostenlos. Auch für die bloße Antragstellung fallen keine Gebühren an.

Nur bei Annahme eines Antrags behalten wir von der nominellen Forderungshöhe unsere Provision ein und leisten Ihnen den zugesagten Auszahlungsbetrag: Bestätigen wir Ihren Antrag, überweisen wir Ihnen vereinbarungsgemäß die vorher mitgeteilte Entschädigung ungekürzt. Weitere Informationen zu unserer Provision und den Auszahlungsbeträgen erhalten Sie hier.

Ja, sofern Sie vertretungsbefugt sind (z.B. als Eltern minderjähriger Mitreisender oder durch Vollmacht).

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info@ersatz-pilot.de.

Wir geben allerdings zu bedenken, dass wir aus gesetzlichen Gründen rechtliche Fragen zu einem bestimmten Flug nur eingeschränkt beantworten können:  Bei Ersatz-Pilot handelt es sich nicht um eine Rechtsanwaltskanzlei und deshalb sind wir nur berechtigt, spezifische Sachverhalte in eigener und nicht in fremder Sache rechtlich zu prüfen. Bei der rechtlichen Prüfung des Einzelfalls in konkreten fremden Angelegenheiten handelt es sich um eine Rechtsdienstleistung i.S.d. § 2 Abs. 1 RDG. Solche dürfen nach § 3 Abs. 1 RDG nur eigens hierzu zugelassene Berufsträger erbringen, das heißt insbesondere Rechtsanwälte.

Für Sie als Verwender unserer Plattform bedeutet dies im Wesentlichen: Auf E-Mail-Anfragen zur juristischen Beurteilung Ihres konkreten Fluges isoliert von unserem Direktentschädigungsangebot dürfen wir Ihnen keine Auskunft erteilen. Unzulässig ist vor allem eine rechtliche Beratung dazu, ob Ihnen im Falle eines bestimmten Fluges ein Entschädigungsanspruch gegen die Fluggesellschaft zusteht. Was wir Ihnen stattdessen gerne mitteilen (dürfen), ist, ob wir Ihnen wegen Ihrer Flugunregelmäßigkeit eine Direktzahlung anbieten, weil wir einen Entschädigungsanspruch erkennen. Nutzen Sie für eine kostenfreie Prüfung hierzu am besten unseren Entschädigungsrechner.

Schicken Sie uns gerne eine E-Mail, sofern bei der Bedienung des Entschädigungsrechners Verständnisfragen oder technische Schwierigkeiten auftreten. Sehen Sie aber bitte davon ab, uns jenseits der Nutzung unseres Services als Anlaufstelle zur kostenlosen Rechtsberatung zu einer Flugunregelmäßigkeit zu kontaktieren, die Ihnen widerfahren ist. Wir dürfen solche Dienstleistungen aus den beschriebenen Erwägungen nicht erbringen und werden es deshalb auch nicht tun.