Ryanair Flug stornieren 2021: eine übersichtliche Zusammenfassung

Wie storniert man schnell und bequem bei Ryanair seinen Flug? Welcher Anteil des Buchungspreises wird erstattet und wie ist dieser zu ermitteln? Was muss man als Fluggast tun, damit die Airline möglichst zeitnah den Betrag auszahlt?

Dieser Artikel beantwortet die genannten Fragen und bietet Ryanair-Passagieren übersichtlich und umfassend alle relevanten Informationen in Sachen Flugstornierung und Erstattung. Dazu werden folgende Unterpunkte thematisiert:

Dabei geht der Beitrag jeweils auch auf Besonderheiten bei Flügen während der Corona-Pandemie ein. Zudem enthält der Artikel eine Checkliste, die Sie schrittweise durch den Prozess zur Stornierung und anteiligen Erstattung des Buchungspreises führt. Darüberhinausgehende Fragen beantwortet das FAQ am Schluss des Beitrags.

1. So stornieren Sie Ihre Buchung

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2. So viel Rückerstattung steht Ihnen zu

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3. So erhalten Sie eine Ticketerstattung

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Überblick mit allen wichtigen Informationen zur Stornierung eines Ryanair Fluges

Nutzen Sie unsere Checkliste, in der wir die wichtigsten Empfehlungen rund um die Stornierung von Ryanair Flügen für Sie zusammengestellt haben. Mit den folgenden drei Schritten gelangen Sie effizient und sicher zur Stornierung Ihres Tickets sowie zur anteiligen Rückerstattung des Buchungspreises:

1. Stornierung des Fluges: Ryanair weist explizit darauf hin, dass eine Mitteilung zur Stornierung des Fluges nicht notwendig ist. Es ist keine Benachrichtigung der Airline erforderlich oder gewünscht, wenn ein Passagier seine Reise nicht antreten kann. Die Reservierungen für Rückflüge und weitere gebuchte Verbindungen bleiben weiterhin bestehen. Grund dafür ist, dass Ryanair nach eigener Aussage ohnehin keine Erstattung des Buchungspreises auszahlt und somit auch keine rechtzeitigen Informationen hierfür benötigt. In Corona-Fällen ist dies nicht anders, außer dass flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten bestehen.

2. Berechnung des erstattungsfähigen Teils des Ticketpreises: Entgegen den Behauptungen Ryanairs haben Passagiere auch bei einer eigenen Stornierung einen Anspruch auf Erstattung der im Flugpreis eingerechneten Steuern und Gebühren. Jene fallen für jeden Fluggast einzeln an, müssen von Airlines aber nur abgeführt werden, sofern dieser seine Reise tatsächlich antritt. Die in Ihrem Ticketpreis enthaltenen Steuern und Gebühren finden Sie zumeist als Einzelposten aufsummiert in der Buchungsbestätigung oder Ticketrechnung Ihrer Flugverbindung. Sollten Sie dort nicht fündig werden, können Sie alternativ den kostenlosen Online-Rechner unseres Fluggastportals Ersatz-Pilot unten nutzen, um mit wenigen Klicks die genaue Höhe der erstattungsfähigen Kosten für Ihren individuellen Flug zu ermitteln. Die Nutzung des Rechners ist unverbindlich und verpflichtet nicht zur Beauftragung von Ersatz-Pilot.

3. Durchsetzung des Rückerstattungsanspruchs: Ryanair ermöglicht freiwillig lediglich eine Erstattung der staatlichen Steuern des Abflugslandes eines stornierten Fluges. Den übrigen Flugpreis samt aller sonstigen Abgaben und Gebühren erklärt Ryanair für nicht erstattungsfähig. Außerdem verlangt die Airline für den Erstattungsvorgang eine Verwaltungsgebühr von 20€. Liegt der zu erstattende Betrag unterhalb der Verwaltungsgebühr, kann überhaupt keine Erstattung ausgezahlt werden. Damit unterschreitet Ryanair zumindest bei Reisen aus und nach Deutschland die gesetzlichen Ansprüche. Trotzdem führen außergerichtliche Aufforderungen zur Rückzahlung des Buchungspreises in Höhe sämtlicher unverbrauchter Steuern und Gebühren selten zu einer Erfüllung dieser berechtigten Forderung. Fluggastportale wie Ersatz-Pilot bieten hier eine sichere Alternative, mit der Flugreisende schnell und einfach an die ihnen zustehende Erstattung gelangen. Ersatz-Pilot leistet hierfür Direktzahlungen auf Ticketpreise bis zur Höhe der bei Stornierung ersparten Steuern und Gebühren abzüglich einer moderaten Provision von 17-20% inkl. Mwst. Um unsere Direkterstattung von 80-83% der Ihnen gesetzlich zustehenden Rückzahlung zu beantragen, können Sie unverbindlich unseren Entschädigungsrechner verwenden.

Zu den jeweiligen Schritten zur Flugstornierung und Rückerstattung liefern die einzelnen Folgeabschnitte dieses Artikels nähere Informationen. Damit unser Entschädigungsrechner den rückzahlungsfähigen Betrag in Ihrem konkreten Fall kostenfrei prüfen kann, ist es Ihnen außerdem möglich, unten die Nummer und das Datum eines stornieren Fluges einzugeben:

flight_takeoff
Bitte geben Sie eine gültige Flugnummer ein.
Bitte geben Sie ein gültiges Datum ein.
Bitte geben Sie ein gültiges Datum ein.
Das Datum liegt leider zu weit in der Vergangenheit.
Zu diesem Datum werden noch keine Fluginformationen vorliegen.
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Muss man Ryanair zur Flugstornierung Bescheid sagen und, wenn ja, wie?

Ryanair beschränkt seinen Kundenservice auf das Nötigste und verzichtet daher auch auf Möglichkeiten zur Mitteilung einer Stornierung von Tickets. Umgekehrt besteht hierzu jedoch ebenso wenig eine Pflicht, wenn man einen Flug nicht antreten kann. Der Fluggast muss seinen Flug weder über das Online-Benutzerkonto noch per Mail oder telefonisch stornieren – es ist sogar seitens der Airline ausdrücklich unerwünscht. Es genügt, den Flug einfach nicht wahrzunehmen. Checken Sie also gar nicht erst ein und erscheinen Sie nicht pünktlich zur Flugzeit am Gate, dann haben Sie Ryanair bereits ausreichend über die Stornierung informiert.

Rückflüge und weitere gebuchte Verbindungen bleiben davon unberührt und können normal angetreten werden. Hierfür müssen Sie dann lediglich gesondert einchecken und sich rechtzeitig am Flugsteig des Abflugsortes einfinden. Ansonsten erfordert die vorherige effektive Stornierung eines anderen Fluges derselben Buchung keinerlei zusätzliche Vorkehrungen.

Ryanair rät Kunden, insbesondere von Anrufen zu Änderungen an einer bestehenden Buchung abzusehen. Eine Umbuchung und erst recht die ersatzlose Stornierung eines Fluges über die Hotline ist bei Ryanair nicht möglich; die Telefonnummer der Airline steht lediglich für die Belange hilfsbedürftiger Personen zur Verfügung, die mit Ryanair reisen möchten. Sie ist kostenpflichtig (0,20€ pro Anruf aus dem Festnetz und 0,60€ pro Anruf aus dem Mobilfunknetz) und unter der Nummer 0180 667 7888 erreichbar.

Achtung: Hat der Fluggast sein Ticket über einen Drittanbieter gebucht (z.B. in einem Reisebüro), ist dieser Anbieter auch der richtige Ansprechpartner für die Stornierung! Ansonsten könnten unter Umständen Kosten entstehen oder Probleme mit dem Rückflug auftreten. Auf welchem Wege eine Stornierung möglich ist, hängt vom Anbieter ab, bei dem gebucht wurde. Dies gilt auch für bloße Vermittlungsportale wie booking.com. Informationen zu den Stornierungsregeln sind zumeist auf der jeweiligen Homepage des Buchungsportals hinterlegt. Meistens lässt sich eine bequeme Stornierung online vornehmen, oft findet sich der entsprechende Link auch in der Mail der Buchungsbestätigung.

Welche Konditionen knüpft Ryanair an die Stornierung?

Ryanair kalkuliert seine Flugpreise wie viele Anbieter im Billigflugsegment ohne große Puffer, die einen großzügigen Umgang mit Planänderungen durch Fluggäste erlauben. Daraus ergeben sich für den Kunden recht rigide Stornierungsbedingungen. In einem weiter unten folgenden Abschnitt widmet sich dieser Artikel noch näher der Frage, was das für den erstattungsfähigen Anteil des Buchungspreises bedeutet.

So viel sei aber schon hier gesagt: Einmal gebucht, ist es nicht mehr möglich, einen Ryanair Flug zu stornieren und die Ticketkosten vollständig erstattet zu bekommen. Eine Ausnahme bilden unter Umständen Krankheits- und Todesfälle beim Reisenden selbst oder in dessen nahem familiären Umfeld. Darauf geht der Artikel aber noch gesondert ein.

Umbuchung als Alternative?

Möchte ein Reisender seinen Flug bloß verschieben und plant, ihn in nächster Zeit nachzuholen, könnte die Umbuchung eine mögliche Alternative zu einem Nichtantritt des Fluges mit anschließender anteiliger Erstattung sein. Bis zu 2,5 Stunden vor Flugantritt können Flugdatum, Flugzeit und Flugstrecke eines jeden Fluges mit Ryanair geändert werden – vorausgesetzt, der Passagier hat noch nicht eingecheckt. Änderungen lassen sich online im Benutzerkonto unter „Buchung verwalten“ vornehmen. Alternativ ist die Verwaltung der Buchung auch ohne Kundenkonto möglich, indem man unter dem Menüpunkt „Buchung“ auf der Ryanair Webseite seine Buchungsnummer und die bei Buchung hinterlegte E-Mail-Adresse eingibt.

Die Buchungsnummer ist ein sechsstelliger-Code, der jeder Buchung individuell zugewiesen wird. Er lautet z.B. „BAF6GB“ und ist nicht zu verwechseln mit der Flugnummer, die sich aus dem IATA-Code der Airline Ryanair („FR“) und einer zwei- bis vierstelligen Zahl zusammensetzt. Ihre Buchungsnummer finden Sie in Ihrer Buchungsbestätigung, die Sie nach dem Buchungsvorgang per E-Mail erhalten. Sie ist darin ausdrücklich als solche bezeichnet.

Nachdem Sie Ihre Buchung aufgerufen haben, können Sie unter dem entsprechenden Punkt auf der Benutzeroberfläche Änderungen auswählen. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Buchung können auf diesem Wege kleinere Änderungen kostenlos korrigiert werden, beispielsweise bei Daten und Uhrzeiten eines Fluges.

Allerdings ist zu beachten, dass nach Ablauf der ersten 24 Stunden nach Buchung jegliche Änderung der Flugdaten gebührenpflichtig ist. Pro Fluggast und Strecke betragen die Umbuchungskosten bei Ryanair grundsätzlich zwischen 35€ und 95€. Der genaue Preis variiert je nach Route und Reisedaten und ist im Voraus nicht genau ersichtlich. Eine Umbuchung ist bei Ryanair infolgedessen häufig mindestens genauso teuer wie die komplette Neubuchung eines Fluges. Es lohnt sich deshalb bei einer Planänderung zu prüfen, ob Sie die Buchung nicht günstiger ändern können, indem Sie zur gewünschten Zeit neue Flüge buchen, die ursprüngliche Buchung stornieren und danach den erstattungsfähigen Teil des Ticketpreises zurückfordern.

Je nach gewähltem Buchungstarif gibt es hierzu noch eine geringfügige Ausnahme: Buchen Sie einen Flug im Tarif „Flexi Plus“, entstehen Ihnen keine Gebühren, wenn Sie auf eine Flugverbindung am Tag vor oder am Tag nach dem ursprünglich gebuchten Flugdatum umbuchen (Ziffer 5.4 der Ryanair-AGB). Ansonsten greifen aber auch hier die üblichen Umbuchungskosten, wenn die Buchung zum Beispiel auf eine Verbindung geändert werden soll, die zwei Tage vor oder nach dem ursprünglich gewählten Flugdatum stattfindet.

Daneben sind Abweichungen von den generellen Regeln zur Umbuchung nur ausnahmsweise im Rahmen von Sonderaktionen denkbar. Hierfür ist uns nur ein Beispiel bekannt. Infolge der Corona-Pandemie ermöglicht es Ryanair bei Buchungen bis zum 30.06.2021, kostenfrei auf einen anderen Flug vor dem 31.10.2021 umzubuchen (so die Spezial-AGB „Keine Änderungsgebühr“ von Ryanair).

Im Übrigen gilt bei sämtlichen Buchungsänderungen: Ist der neue Flug teurer, muss der Passagier die Differenz zum bisherigen Buchungspreis nachzahlen. Dieser Aufpreis fällt wohlgemerkt zusätzlich zu den Umbuchungsgebühren an. Bei einem günstigeren Flug erfolgt hingegen keine Gutschrift des überschüssig gezahlten Betrages. Insbesondere eine Verrechnung mit den Umbuchungskosten findet nicht statt.

Umfang der Ticketpreiserstattung bei Ryanair

Findet ein Flug mit Ryanair statt und nimmt bloß ein einzelner Fluggast diesen nicht wahr, leistet die Airline keinerlei Erstattungen. Einmal erworbene Tickets können also grundsätzlich nicht erstattet werden. Als Rechtfertigungsgrund nennt Ryanair die knappe Preiskalkulation zum Vorteil des Kunden. Lediglich die im Flugpreis enthaltenen staatlichen Steuern des Abflugslandes werden unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag zurückgezahlt.

Ausnahmen macht die Fluggesellschaft lediglich unter Umständen im Krankheits- oder Todesfall des Reisenden. Hier sind gegebenenfalls höhere Erstattungsbeträge denkbar.

Erstattung der im Flugpreis enthaltenen staatlichen Steuern

Tritt man einen Flug nicht an und erscheint nicht am Flugsteig, hat man laut Ryanair immerhin noch Anspruch auf Erstattung der im Flugpreis inbegriffenen Luftverkehrssteuern, die auf der Webseite auch als ‚staatliche Steuern‘ bezeichnet werden. Je nach Abflugland der Verbindung variieren diese Flugnebenkosten in ihrer Höhe. Für alle aus Deutschland startenden Flüge werden beispielsweise 12,88€ pro Person und Flug fällig. Ausnahmen bilden Flüge nach Israel und Ägypten; für sie beträgt die im Ticketpreis eingerechnete Luftverkehrsabgabe 32,68€ pro Passagier.

Der zur Erstattung benötigte Antrag kann online auf der Homepage von Ryanair gestellt werden, die relevante Unterseite ist aber schwer auffindbar. Wir verlinken das Antragsformular deshalb hier. Nach Angaben zu Flug, Umständen und Kontaktdaten des Antragstellers, wird der Antrag durch die Airline bearbeitet.

Doch Achtung: Für die Bearbeitung des Antrags auf Erstattung der staatlichen Luftverkehrssteuer erhebt Ryanair eine Verwaltungsgebühr von 20€ pro Person und Flug. Liegt die Höhe des erwarteten Erstattungsbetrages (wie fast immer) unterhalb dieser Gebühr, zahlt die Airline freiwillig keine Erstattungen aus. Alle Flüge aus Deutschland in das EU-Ausland fallen beispielsweise in diese Kategorie. Weitere bei Stornierung seitens der Fluggesellschaft ersparte passagierbezogene Flugnebenkosten wie beispielsweise Sicherheitsgebühren oder Treibstoffzuschlag erstattet Ryanair von sich aus dagegen nicht, da sie angeblich zuvor nicht auf den Flugpreis umgelegt wurden.

Stornierung bei Krankheit oder Todesfall

Bei einem Todesfall im nahen familiären Umfeld des Reisenden, zeigt sich Ryanair sehr kundenfreundlich und erstattet den vollen Reisepreis auf Antrag und Nachweis (z.B. Vorlage einer Sterbeurkunde). Die Einzelheiten hierzu sind aber etwas ungenau geregelt: Leider widersprechen sich die Informationen auf der Homepage zu diesem Thema mit denen, die in den AGB der Airline dazu festgehalten sind.

Während auf der Homepage geschrieben steht, dass eine vollständige Erstattung dann möglich ist, wenn am Flugtag oder innerhalb der 28 Tage danach ein nahes Familienmitglied verstirbt, sagen die AGB nahezu das Gegenteil. Laut AGB (Ryanair AGB 10.3) ist eine Erstattung des Ticketpreises möglich, wenn innerhalb der 28 Tage vor Flugdatum ein Angehöriger verstirbt und der Reisende sobald wie möglich, aber auf jeden Fall vor dem geplanten Reisedatum seinen Antrag auf Erstattung stellt. Der Fluggast sollte sich an dieser Stelle an den AGB orientieren, da diese für die Vertragsbeziehung zur Airline maßgeblich sind, während die Hinweise auf der Homepage im Zweifel unverbindliche Auskünfte darstellen.

Im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften fasst Ryanair den Kreis der „nahen Familienangehörigen“ recht weit, deren Todesfall zur Erstattung des Buchungspreises berechtigt. Neben Ehe- und Lebenspartnern, Eltern, Großeltern, Enkeln und Kindern unterfallen der Definition auch Schwiegereltern, Schwiegersöhne- und töchter sowie Stiefeltern und Stiefgeschwister. Enthalten muss der jeweilige Erstattungsantrag die Buchungsnummer, eine Bestätigung des Verwandtschaftsverhältnisses sowie die Kopie der Sterbeurkunde.

Ist es einem Reisenden selbst aufgrund einer schweren Erkrankung oder sogar seines eigenen Todes nicht möglich, seinen Flug wahrzunehmen, verfährt Ryanair nach dem Prinzip der Kulanz. Einen Rechtsanspruch auf eine Erstattung hat der Fluggast an dieser Stelle ausdrücklich nicht. Es liegt stattdessen im Ermessen der Airline, dem betreffenden Kunden sowie eventuellen Mitreisenden mit der gleichen Buchungsreferenz in solchen Fällen die vollständigen Ticketkosten zu erstatten. Alternativ behält es sich die Fluggesellschaft vor, nach Vorlage der entsprechenden Nachweisdokumente gebührenfreie Umbuchungen anzubieten. Das benötigte Antragsformular für die kulanzweise Erstattung finden Sie hier.

Spezialfall: Einreiseverbot oder Reisebeschränkung aufgrund der Corona-Pandemie

Wegen der Corona-Infektionslage herrschen in etlichen Staaten Einreiseverbote oder Beschränkungen für Passagiere aus anderen Ländern oder Regionen. Diese listet die Airline Ryanair auf ihrer Homepage tagesaktuell auf, soweit ihre Flugverbindungen betroffen sind.

Findet ein Flug auf einer von Beschränkungen beeinträchtigten Route dennoch planmäßig statt, bietet Ryanair keine besonderen Möglichkeiten zur Stornierung oder Erstattung. Im vergangenen Jahr 2020 konnten Reisende zwar bestimmte Flüge kostenlos umbuchen, mussten den Ersatzflug aber innerhalb des Jahres noch wahrnehmen. Ähnliche Regelungen oder Angebote für betroffene Flüge im Jahr 2021 sind auf der Webseite von Ryanair leider nicht hinterlegt. Sofern die Fluggesellschaft direkt gegenüber den jeweiligen Passagieren nicht etwas Abweichendes kommuniziert, liegt es also nahe, dass ihnen keine besonderen Umbuchungsoptionen offenstehen, wenn Ryanair Flüge durchführt, man individuell aber durch Reisebeschränkungen an einer Beförderung gehindert ist.

Storniert Ryanair einen Flug hingegen selbst oder verschiebt ihn auf einen anderen Zeitpunkt, kommt die Airline Kunden freiwillig entgegen. Tritt ein solcher Fall ein, werden Kunden per SMS benachrichtigt. Allerdings empfiehlt die Fluggesellschaft dringend, den Flugstatus der eigenen Verbindung über das Benutzerkonto online zu überprüfen. Sollte Ryanair den Flug annullieren, stehen dem Passagier drei verschiedene Optionen zur Verfügung:

1. Kostenlose Umbuchung: Die erste Möglichkeit besteht im gebührenfreien Wechsel zu einem anderen Ryanair Flug mit einem anderen Abflugs- und Zielflughafen. Achtung: Differenzen der Buchungspreise müssen durch den Fluggast getragen werden, demnach kommt es ggf. zur Zahlung eines Aufpreises für den neuen Flug. Der Passagier kann über sein Benutzerkonto online umbuchen.

2. Gutschein: Alternativ stellt die Airline dem Reisenden einen 12 Monate gültigen Gutschein in Höhe des Buchungspreises aus. Wichtig hierbei ist, dass die Buchung eines neuen Fluges innerhalb von 12 Monaten fristgerecht erfolgen muss, das Reisedatum aber durchaus später liegen kann.

3. Rückerstattung des Buchungspreises: Die dritte Option bildet die monetäre Erstattung des vollständigen Flugpreises durch Ryanair. Für die Erstattung muss der Fluggast ein Formular ausfüllen, das anschließend durch die Airline bearbeitet wird.

Soweit kommt Ryanair dem Anspruch von Passagieren nach Art. 8 der FluggastrechteVO zumindest formal nach. Dieser besagt, dass Reisenden in einem Fall der Annullierung seitens der Airline auf jeden Fall eine Erstattung in bar zusteht. Einen Gutschein können die Passagiere stattdessen freiwillig annehmen, müssen sie aber nicht.

Tatsächlicher Anspruch des Fluggastes bei Stornierung

Abseits von ein paar Ausnahmefällen bietet Ryanair also lediglich eine Erstattung der staatlichen Luftverkehrssteuer bei der eigenständigen Stornierung eines Tickets an. Und selbst die Auszahlung dieses geringen Betrags unterbleibt häufig, weil die Bearbeitungsgebühren von Ryanair die Höhe des Wertes übersteigen, zu dessen Erstattung die Airline freiwillig bereit wäre. Doch muss sich der Fluggast wirklich bereits damit zufriedengeben? Oder kann er möglicherweise weitere Ansprüche geltend machen?

Um eventuelle darüberhinausgehende Forderungen eines Ryanair-Kunden bei Stornierung zu ermitteln, ist es zunächst wichtig zu wissen, woraus sich solche überhaupt ergeben:

Insbesondere im Billigflugsegment setzt sich der Buchungspreis zu einem hohen Prozentsatz aus Beträgen zusammen, die die Fluggesellschaft nur bei tatsächlicher Beförderung als Steuern und Gebühren pro Passagier abführen muss. Damit ist – anders als Ryanair es darstellt – mehr gemeint als die reine Luftverkehrssteuer, die die Fluglinie meistens freiwillig rückerstattet. Es handelt sich um sämtliche Flugnebenkosten, die einem Luftfahrtunternehmen nur für tatsächlich an einem Flug teilnehmende Personen entstehen, beispielsweise auch Entgelte für Sicherheitskontrollen oder Flughafengebühren. Allerdings müssen diese von der Airline nur dann abgeführt werden, wenn der Passagier tatsächlich mitfliegt. Nimmt ein Fluggast seine Verbindung nicht wahr, spart die Fluggesellschaft Geld ein, das sie ihm als ungerechtfertigte Bereicherung gemäß §§812,648 BGB zurückzahlen muss. Grund dafür ist, dass die Fluggesellschaft durch die Kündigung des Beförderungsvertrages eines Passagiers nicht bessergestellt werden darf, als sie bei Vertragsdurchführung stünde.

Zu einer Ersparnis der Flugnebenkosten kommt es im Übrigen selbst dann, wenn ein Fluggast ohne Stornierung einfach nicht zu seinem Flug erscheint. Denn auch dann fallen die besagten Steuern und Gebühren einer Fluggesellschaft per Definition nicht zur Last. Dies weckt Zweifel, ob die Regelungen zur Stornierung von Ryanair Flügen in den AGB des Unternehmens wirksam sind. Fraglich ist auch die Zulässigkeit hoher Stornierungsgebühren oder die Kopplung von Erstattungsansprüchen an deren Höhe. Denn laut Ryanair wird die Luftverkehrssteuer lediglich dann erstattet, wenn jene nicht unter den recht hohen Bearbeitungsgebühren der Airline liegt. Beides verkürzt den Anspruch auf anteilige Erstattung von Buchungskosten womöglich unzulässig. Airlines wie Ryanair scheinen damit zu rechnen, dass Fluggäste in Unkenntnis ihrer Rechte die von ihnen gestellten Bedingungen akzeptieren und daraus folgend auf ihnen zustehende zusätzliche Rückerstattungen verzichten.

Erstattung bei Stornierung – wie setzt man den Anspruch durch?

Die tatsächliche Anspruchshöhe lässt sich häufig am schnellsten aus der Buchungsbestätigung oder der Rechnung für den jeweiligen Flug ableiten. Neben oder vor dem Gesamtpreis ist meist eine Auflistung der Einzelpositionen von Steuern und Gebühren zu finden. Sind diese hingegen in den Reiseunterlagen nicht auffindbar oder nur sehr unklar abzuleiten – wie bei Direktbuchungen bei Ryanair regelmäßig –, gibt es auch alternative Wege, den erstattungsfähigen Betrag zu ermitteln. Ein komfortabler und kostenloser Weg ist es, unseren Online-Rechner in Anspruch zu nehmen. Nutzen lässt er sich sowohl für die Berechnung von Entschädigungen als auch für die Ermittlung der erstattungsfähigen Steuern und Gebühren bei einer eigenen Stornierung. Anhand der Reisedaten ermittelt das Programmunverbindlich die im Ticketpreis enthaltenen Steuern und Gebühren, für die ein Anspruch auf Erstattung besteht. Eine Beauftragung von Ersatz-Pilot ist für die Prüfung allein nicht nötig.

Ist einmal geklärt, in welcher Höhe Steuern und Gebühren grundsätzlich für den eigenen Flug erstattungsfähig sind, schließt sich die Frage an, auf welchem Weg man am ehesten eine vollständige Rückzahlung dieses Betrages erwirkt. Welche Möglichkeiten stehen dem Passagier also zur Durchsetzung des Anspruchs zur Verfügung? Denkbar sind drei Optionen:

Selbständige Durchsetzung gegenüber Ryanair

Problematisch ist, dass Ryanair außer in Sonderfällen, Steuern und Gebühren auf freiwilliger Basis höchstens in ganz geringem Umfang erstattet. Eine einfache Beantragung der Rückerstattung per elektronischem Antragsformular bei der Airline reicht also nicht aus – es sei denn, man gibt sich nur mit einem Bruchteil der grundsätzlich erstattungsfähigen Steuern und Gebühren im Buchungspreis zufrieden.

Jedem Fluggast stehen daneben das Recht und die Möglichkeit zu, sich selbst mit der Airline ins Benehmen zu setzen und seinen Anspruch eigenständig geltend zu machen, notfalls auch vor Gericht. Da der zurück zu erstattende Buchungspreis in aller Regel unter 5.000€ liegt, kann ein Betroffener sogar ganz ohne Rechtsanwalt vor dem Amtsgericht Klage erheben (§ 23 Nr. 1 GVG; §§ 78 Abs. 1, 79 Abs. 1 ZPO). Die Schritte zur Durchsetzung gleichen dabei jenen, die auch bei einer eigenen Verfolgung von Ansprüchen auf Flugentschädigung nötig sind (z.B. bei Flugverspätung oder Ausfall). Demnach müsste der Passagier zunächst ein außergerichtliches Aufforderungsschreiben an die Airline formulieren. Dies genügt allerdings erfahrungsgemäß oft nicht, um Ryanair zum Handeln zu bewegen, was anschließend eine Klage und ein Gerichtsverfahren notwendig macht.

Doch Achtung: Auch wenn man seine eigenen Forderungen ohne Anwalt geltend macht, muss man einen Gerichtskostenvorschuss von mindestens 114€ zahlen. Erstattet wird dieser Teil der Gerichtskosten umfassend jedoch nur dann, wenn man den Rechtsstreit gewinnt. Im Unterliegensfall ist man dagegen verpflichtet, sowohl die Gerichtskosten als auch die Anwaltskosten der Gegenseite zu zahlen. Schnell kommt also eine Summe von mehreren hundert Euro für die gesamten Prozesskosten zusammen. Das finanzielle Risiko ist bei dieser Variante also real und nicht unerheblich.

Durchsetzung gegenüber Ryanair mit einem Anwalt:

Mit Hilfe anwaltlicher Unterstützung steht der Passagier der Airline nicht mehr allein gegenüber. Das Kostenrisiko ist hier allerdings ähnlich hoch wie bei der ersten Option, bloß addieren sich zusätzlich die Ausgaben für den eigenen Anwalt hinzu. Auch diese werden lediglich bei einem Obsiegen gegen die Fluggesellschaft von jener getragen (§ 91 Abs. 2 ZPO).

Wer rechtsschutzversichert ist, kann seine Verfahrenskosten zwar immerhin decken lassen, allerdings enthalten fast alle Tarife eine Selbstbeteiligung. Auch rechtsschutzversicherte Betroffene träfe das Prozesskostenrisiko somit zumindest teilweise. Bis zu einer bestimmten Höhe müssten auch sie im Unterliegensfall die Prozesskosten übernehmen.

Durchsetzung mit Hilfe eines Fluggastportals

Bei beiden eben genannten Varianten bleiben ein unbestimmtes Kostenrisiko sowie die Ungewissheit erhalten, ob man als Passagier wirklich am Ende seine Erstattung in der vollen beanspruchbaren Höhe erhält.

Eine bequeme, sichere und effiziente Alternative, um seinen Anspruch durchzusetzen, bieten Fluggastportale wie Ersatz-Pilot. Ersatz-Pilot setzt die Forderung des Reisenden auf anteilige Rückerstattung des Ticketpreises auf eigene Kosten gegen die Airline durch und leistet Ryanair Kunden für ihre Ansprüche dafür Direktzahlungen von 80-83% des jeweiligen Nennwertes. Damit sparen sich Kunden ein unkalkulierbares Kostenrisiko und einen eigenen Zeit- und Arbeitsaufwand. Zusatzkosten wie Gerichtsgebühren und Anwaltshonorare entfallen. Verdeckte Nebenkosten oder nachträgliche Gebühren gibt es nicht.

Stattdessen erhält der stornierende Ryanair Kunde sofort seine anteilige Rückerstattung abzüglich einer überschaubaren und fest definierten Provision von 17-20% inklusive Mehrwertsteuer, wenn die Online-Prüfung seines Falles positiv ausfällt. Wohlgemerkt: Die Gutschrift beim Betroffenen folgt bereits 1-3 Tage nach Antragstellung.

Ersatz-Pilot leistet als einer der wenigen Anbieter auf dem Markt eine Direktzahlung auf Erstattungen, wenn der Passagier seinen Flug selbst storniert. Andere bekannte Portale wie Flightright und Airhelp helfen dagegen mit Ticketerstattungen nur, wenn die Airline einen Flug annulliert.

Beispielfälle zur Stornierung bei Ryanair: Ihr Anspruch mit und ohne Fluggastportal

Für einen praktischen Eindruck, wie hoch die Zahlung der erstattungsfähigen Anteile bei den einzelnen Varianten zur Durchsetzung des Anspruchs ausfällt, haben wir ein Beispiel für Sie durchgerechnet:

Wir betrachten exemplarisch den Ryanair Flug vom Flughafen Frankfurt am Main nach London Stansted am 05.06.2021. Der Gesamtpreis des Flugtickets betrug 58€.

Ryanair Flug 58 Euro Buchungsmaske

Variante 1: Stornierung / Nichterscheinen zum Flug, Erstattungsantrag bei Ryanair

Sie treten Ihre Flugreise mit Ryanair nicht an und stellen online auf der Homepage der Airline den Antrag auf Rückzahlung des im Ticketpreis inkludierten Betrages für staatliche Steuern:

Da der erstattungsfähige Anteil von 12,88€ Luftverkehrssteuer für einen aus Deutschland startenden Flug die von Ryanair angesetzte Verwaltungsgebühr von 20€ pro Person und Flug unterschreitet, erhalten Sie keine Rückzahlung von der Fluggesellschaft.

= 0€ Rückerstattung des Ticketpreises

Variante 2: Durchsetzung der Forderung über Ersatz-Pilot

Sie entscheiden sich dagegen, eine direkte Klärung mit der Airline anzustreben, beauftragen Ersatz-Pilot als Fluggastportal mit der Durchsetzung Ihrer Forderung und beantragen eine Direkterstattung.

In der Beispielrechnung ist der Provisionssatz von Ersatz-Pilot von 20% veranschlagt.

Zunächst werden alle Steuern und erstattungsfähigen Gebühren für den Flug aufsummiert:

12,88€ Luftverkehrssteuer (Deutschland)

18,16€ Flughafengebühr (Flughafen FRA)

9,95€ Sicherheitsgebühr (Flughafen FRA)

1,66€ PRM Abgabe (Flughafen FRA)

1,24€ Sicherheitsentgelt (Flughafen FRA)

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Es ergibt sich also ein erstattungsfähiger Betrag von 43,89 €. Davon zieht Ersatz-Pilot 20% Provision ab, also einen Betrag von 8,78€. Damit erhält der stornierende Passagier eine Erstattung von:

=35,11€ sofort und ohne Risiko

Dies lohnt sich erkennbar eher, als sich mit den Rückerstattungsmöglichkeiten zufrieden zu geben, die Ryanair freiwillig in Aussicht stellt.

Übrigens: Wenn der Betroffene sich entschließen würde, seinen Anspruch selbst durchzusetzen, könnte er zwar potenziell den gesamten erstattungsfähigen Betrag von 43,89€ abzugsfrei vereinnahmen. Dafür müsste er die Forderung aber auf eigene Faust gegen die Fluggesellschaft durchsetzen, trüge das Prozessrisiko und hätte selbst den Aufwand eines mehrmonatigen Rechtsstreits, der in aller Regel vor Gericht ausgetragen werden muss. Ob einem die Chance auf weitere ca. 8€ dies wert ist, muss jeder für sich beurteilen.

Fragen und Antworten zur Stornierung eines Fluges mit Ryanair

Alle Buchungsänderungen sollen laut Ryanair über das Benutzerkonto erfolgen, das online für die Buchung des Tickets angelegt wurde. Nach dem Login mit Ihren Benutzerdaten können Sie die Flugdaten unkompliziert ändern. Telefonische Umbuchungen über die Servicehotline sind ausdrücklich nicht möglich.

Bis 2,5 Stunden vor Flugantritt und unter der Bedingung, dass Sie noch nicht eingecheckt haben, können Sie Ihren Ryanair Flug umbuchen. Dazu loggen Sie sich auf der Homepage der Fluggesellschaft in Ihr Benutzerkonto ein. Alternativ können Sie Ihre Buchungsdaten aufrufen, indem Sie unter dem Menüpunkt „Buchung“ Ihre Buchungsnummer und Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Unter „Buchung verwalten“ ist es anschließend möglich, beispielsweise Flugdatum, Uhrzeit und Strecke eines gebuchten Fluges zu ändern. Bitte achten Sie darauf, dass Umbuchungen bei Ryanair gebührenpflichtig sind. Die Höhe der Gebühren variiert. Mehr Informationen finden Sie in unserem Gesamtüberblick zu Stornierungen bei Ryanair.

Streicht Ryanair einen Flug aufgrund einer Reisewarnung, erhält der Passagier nach seiner Wahl einen Reisegutschein in der Höhe des Ticketpreises mit einer Gültigkeit von 12 Monaten, kann seinen Flug kostenfrei umbuchen oder bekommt den Buchungspreis in bar rückerstattet – so zumindest das offizielle Versprechen. Findet der Flug jedoch planmäßig statt, ist eine Stornierung bei Ryanair nicht möglich. Nähere Ausführungen zur Möglichkeit einer Erstattung des Ticketpreises finden sich in unserem Artikel.

Annulliert Ryanair aufgrund der Corona-Situation einen Flug, bietet die Airline ihren Passagieren drei Optionen an: Erstens können Reisende ihren Flug kostenfrei umbuchen. Zweitens ist es möglich, von Ryanair einen 12 Monate gültigen Reisegutschein über den ursprünglichen Buchungspreis zu erhalten. Drittens kann der Fluggast die anteilige Erstattung seines Ticketpreises beantragen. Nähere Informationen, auch zur Variante einer Gelderstattung, enthält der Artikel.

Ryanair empfiehlt Fluggästen den Abschluss einer Reiseversicherung, um sich vor Zusatzkosten einer kurzfristig erforderlichen Umbuchung und anderen Reiserisiken zu schützen. Die Airline bietet drei in ihrem Umfang verschiedene Tarife an, die der Passagier bei Buchung seines Tickets mit abschließen kann und die in unterschiedlichem Maße flexible Umbuchungen gestatten.

Ryanair empfiehlt die Nutzung des Benutzerkontos oder den Aufruf der Buchung durch Eingabe der Buchungsnummer auf der Homepage für alle die Buchung betreffenden Vorgänge. Außerdem steht Kunden, die Hilfe benötigen, auf Ryanairs Webseite ein Chat zur Verfügung. Die kostenpflichtige Servicehotline ist ansonsten für Deutschland unter folgender Rufnummer erreichbar: 0180 667 7888. Doch Achtung: Sie ist lediglich für die Belange von Personen zuständig, die am Flughafen Hilfeleistungen aufgrund persönlicher Einschränkungen benötigen. Weitere Anfragen werden nicht bearbeitet. Für weniger eilige Anliegen bittet Ryanair, das Kontaktformular auf der Homepage zu nutzen. Weitere Infos finden Sie dazu im Artikel.