Ein Jahr Ersatz-Pilot: auf dem Weg, ein erfolgreiches Startup zu werden

Wann gilt man eigentlich als erfolgreiches Startup? Die Frage lässt sich sicherlich nicht einstimmig beantworten. Einigkeit dürfte aber über bestimmte Indikatoren herrschen, die deutlich auf unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg hinweisen. Das macht es möglich, ein gutes Jahr nach unserer Gründung eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Dazu werfen wir einen Blick auf einige wesentliche Kenngrößen, die ein erfolgreiches Startup ausmachen. Wir fragen uns: Wie steht es um Finanzierung, Wachstum, Gewinne, Kundenzufriedenheit und die Zukunftspläne?

Finanzierung

Fast pünktlich zu unserem ersten Geburtstag dürfen wir vermelden, dass wir unsere zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen haben. Noch im alten Jahr stützte sich unser Geschäftsbetrieb allein auf das Eigenkapital der Gründungsinvestoren. Nach erfolgreicher Erprobung des Geschäftsmodells war in diesem Jahr allerdings klar, dass wir unsere Entschädigung einem größeren Kundenkreis als bisher anbieten möchten. Daher basiert die im Mai 2018 arrangierte Finanzierung unserer Expansion ganz überwiegend auf Fremdkapital.

Unseres Erachtens tut es der Unternehmensentwicklung nämlich am besten, wenn wir möglichst lange ausschließlich unseren Kunden und uns selbst verpflichtet sind, statt neuen Mitgesellschaftern, die primär auf Gewinnmaximierung drängen. Umso mehr freut es uns, dass unsere Fremdkapitalgeber nicht nur die aktuelle Expansion ermöglichen, sondern uns als strategische Partner zur Seite stehen. Entwickelt sich das Geschäft weiter so zufriedenstellend wie bislang, deckt die jetzt begründete Zusammenarbeit voraussichtlich auch den zusätzlichen Kapitalbedarf für weitere Expansionen.

Wachstum

Schreibt man die bisherigen Geschäftszahlen konstant fort, verdreifacht sich 2018 die Zahl der geleisteten Direktzahlungen und durchgesetzten Fluggastforderungen im Vergleich zum Vorjahr. Das dürfte allerdings noch eine vorsichtige Prognose sein. Denn dank der jetzigen Finanzierungsrunde können wir weitere Mitarbeiter einstellen, Werbeaktivitäten ausweiten und überhaupt mehr Fluggästen zu einer Entschädigung verhelfen.

Bei alledem wissen wir: Wir sind noch ein verhältnismäßig kleiner Anbieter, schaut man auf den Millionenumsatz von Marktgrößen wie Flightright und Fairplane. Gleichzeitig sind wir motiviert, uns zumindest ein Stück weit in ihre Richtung zu entwickeln.

Gewinne

Schon im ersten Geschäftsjahr entsprach unser vorsteuerlicher Gewinn gut 20% des Gesamtumsatzes. Das kommt vor allem unseren Kunden zugute. Denn die Gesellschafter von Ersatz-Pilot denken auf absehbare Zeit nicht daran, Beträge zu entnehmen. Angewiesen ist nämlich keiner der Gründer auf die Einnahmen aus der Ersatz-Pilot GmbH & Co. KG. Unter ihnen herrscht stattdessen Konsens darüber, Gewinne vollständig in das weitere Wachstum und die Optimierung des Fluggastportals zu investieren.

Kundenzufriedenheit

Nicht alle unsere Kunden finden die Zeit, ihre Erfahrung mit uns online zu bewerten. Aber diejenigen, die es tun, verleihen uns auf Google Reviews und Trustpilot bislang sämtlich fünf von fünf Sterne. Das verschafft uns den Eindruck, dass die Nutzer unserer Plattform mit unserer Leistung ziemlich zufrieden sind. Zugleich spornt es uns an, diesen Service einem größeren Kundenkreis anzubieten.

Zukunftspläne

„Schön und gut“, wird sich mancher sagen: „Aber wollt ihr euch nur auf bisherigen Pluspunkten ausruhen?“

Nein, ganz im Gegenteil. Je mehr vom „Tagesgeschäft“ automatisiert wird oder neuen Mitarbeitern zufällt, desto mehr konzentriert sich die Geschäftsführung darauf, unser Angebot weiter zu optimieren. Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber fest steht schon jetzt, dass wir unser Online-Formular sukzessive komfortabler gestalten. Wir schauen uns jeden Teilschritt bis zur Entschädigung genau an und überlegen uns, wie wir ihn noch kundenfreundlicher herrichten können. Als Direktentschädiger ist unser Anspruch dabei vor allem, den Weg zur Auszahlung zu beschleunigen und den Aufwand für Kunden zu minimieren. Dazu automatisieren wir vor allem die Prüfung von Entschädigungsanträgen in Sonderkonstellationen noch weiter, die bisher eine manuelle Sichtung und Rückfragen erfordern.

Unser Ziel bleibt es, Fluggästen am einfachsten und schnellsten zu einer hohen Entschädigung zu verhelfen. Schlussendlich möchten wir es Reisenden ermöglichen, für erlittene Flugunregelmäßigkeiten eine Entschädigung so unkompliziert zu erhalten wie ein Buch im Online-Handel – und zwar ohne hohe Abschläge und Provisionen. Schon heute werden wir diesem Anspruch weitgehend gerecht – zumindest laut unseren Kunden. 2018 und darüber hinaus wollen wir noch besser werden.

Fazit

Sind wir ein erfolgreiches Startup? Denkt man an unser junges Alter und unsere weiterhin überschaubare Größe, dann sind wir es vielleicht nicht – noch nicht. Gleichzeitig legen die meisten Kennzahlen immerhin nahe, dass wir auf einem guten Weg sind, spätestens in ein paar Jahren als erfolgreiches Startup zu gelten. Fürs erste freuen wir uns über unser robustes Zwischenergebnis und stellen nicht ohne Demut, aber doch mit einem gewissen Stolz fest: Die Richtung stimmt.