Rechte bei Flugverspätung: Gesamtüberblick zu Flugentschädigung, Gepäckersatz etc.

Die meisten Reisenden wissen bereits, dass gewisse Rechte bei Flugverspätung auftretende Unannehmlichkeiten lindern sollen. Aber worauf genau besteht bei Flugverspätungen ein Recht? Nur auf die weithin bekannte Pauschalentschädigung oder auch auf weitere Leistungen? Und wie erheblich muss die Verzögerung ausfallen, damit die Rechtsordnung den Betroffenen Ansprüche zuerkennt? Der Beitrag liefert eine Komplettübersicht und verschafft Fluggästen in wenigen Minuten einen verständlichen Überblick über Ihre Rechte bei Flugverspätung.

Der Artikel gliedert sich in folgende Abschnitte:

1. Übersicht über die Inhalte der einzelnen Rechte bei Flugverspätung

Nachstehend listen wir die wichtigsten Rechte, die einem Passagier bei Flugverspätung zustehen können. Denkbar sind Ansprüche auf

  • eine pauschale Flugentschädigung von bis zu 600 € (Art. 7 Abs. 1 FluggastrechteVO)
    • 250 € auf Kurzstreckenflügen bis 1.500km
    • 400 € auf Mittelstreckenflügen bis 3.500 km und Langstreckenflügen innerhalb der EU
    • 300 € auf sonstigen Langstreckenflügen mit 3-4 Stunden Verspätung
    • 600 € auf sonstigen Langstreckenflügen mit über 4 Stunden Verspätung
  • Verpflegung während der Dauer der Verzögerung (Art. 9 Abs. 1 lit. a FluggastrechteVO)
  • kostenlose Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. Telefonate) (Art. 9 Abs. 2 FluggastrechteVO)
  • eine (ggf. erforderliche) Unterbringung im Hotel inklusive Flughafentransfer bis zur Durchführung des Fluges (Art. 9 Abs. 1 lit. b, c FluggastrechteVO)
  • eine Erstattung des Ticketpreises (Art. 8 Abs. 1 FluggastrechteVO)
  • anteilige Rückerstattung des Preises einer Pauschalreise (§ 651m Abs. 1 BGB)
  • Schadensersatz für verlorenes oder verspätetes Gepäck von bis zu 1.131 SZR bzw. ~1.300 € (§ 280 Abs. 1 BGB / § 19 MÜ)
  • Schadensersatz für entgangenen Gewinn von bis zu 4.694 SZR bzw. ~5.600 € (§ 280 Abs. 1 BGB / § 19 MÜ)

Mögliche Rechte bei Flugverspätung

2. Rechtsvoraussetzungen für die Rechte bei Flugverspätung

2.1 Überblick

Inwiefern die vorbezeichneten Rechte bei Flugverspätung bestehen, verdeutlicht bereits die folgende Grafik mit ihrem Entscheidungsbaum. Im Anschluss widmet sich der Abschnitt den diversen Detailfragen zu einzelnen Rechtsvoraussetzungen der verschiedenen Ansprüche (2.3-2.7). Hilfreich für einen ersten Überblick ist auch das Diagramm unter 2.2: Es zeigt kompakt, wann Fluggästen eine Entschädigungspauschale zusteht und wann nicht.

Komplettübersicht der Rechte bei Flugverspätung

Nachstehend haben wir noch einmal tabellarisch dargestellt, welche Rechte bei Flugverspätung welche Voraussetzungen haben. Freilich handelt es sich dabei nur um die wichtigsten Kriterien, von denen die einzelnen Ansprüche abhängen. Es zeigt sich, dass die meisten Rechte bei Flugverspätung primär von der Anwendbarkeit der FluggastrechteVO, dem Ausmaß der Verzögerung und der Art ihrer Ursache abhängen. Sind hier die jeweiligen Mindestanforderungen erfüllt, besteht mit großer Wahrscheinlichkeit der jeweilige Anspruch.

Rechtsvoraussetzungen der einzelnen Rechte bei Flugverspätung

Zu beachten ist bei der obigen Grafik und der Tabelle natürlich, dass sie sich zur besseren Übersicht nur auf die wichtigsten Voraussetzungen konzentrieren. Da dies die rechtliche Bewertung stark vereinfacht, können sich in Einzelfällen Abweichungen ergeben. Für eine präzisere Einschätzung empfiehlt sich daher ein Blick auf die folgende ausführlichere Darstellung der einzelnen Rechte bei Flugverspätung.

2.2 Voraussetzungen für die Entschädigungspauschale

Das bekannteste und begehrteste Passagierrecht der FluggastrechteVO ist unbestreitbar der Anspruch auf eine pauschale Ausgleichsleistung. Lukrativ ist es für Fluggäste vor allem deswegen, weil es nicht erfordert, dass ein Passagier tatsächlich einen quantifizierbaren Schaden erleidet. Das erleichtert einerseits die Beweisführung und senkt andererseits die Voraussetzungen des Anspruchs auf Flugentschädigung erheblich.

Vorgesehen hatte die FluggastrechteVO ihre Entschädigungspauschale ursprünglich zwar nur bei Flugausfällen und Nichtbeförderung. Mit der Sturgeon-Entscheidung von 2009 übertrug der Europäische Gerichtshof die Ausgleichspflicht jedoch auch auf über dreistündige Flugverspätungen. Eine Kompensation für entstandene Unannehmlichkeiten müssen Airlines seither bereits bei erheblichen Verzögerungen leisten. Maßgeblich ist dabei die Verspätung am Endziel. Zur Entschädigung berechtigt sind Flugreisende mithin grundsätzlich auch dann, wenn ein Umsteigeflughafen zwar noch mit geringerer Verzögerung erreicht wird, aber das Verpassen des Anschlussfluges die Gesamtverspätung auf über drei Stunden erhöht.

Die folgende Grafik gibt einen groben Überblick, wann genau Passagiere bei Flugverspätung zu einer Ausgleichszahlung von bis zu 600 € berechtigt sind. Detailliertere Informationen enthält folgender gesonderter Beitrag, der systematisch erläutert, wann eine Flugentschädigung ausgeschlossen ist und wann nicht. Ob und in welcher Höhe im Einzelfall ein Entschädigungsanspruch besteht, prüft ansonsten auch unser Entschädigungsrechner kostenlos und unverbindlich.

Wann Flugentschädigung ausgeschlossen ist

Zu bedenken ist freilich, dass hier nur die Voraussetzungen einer Flugentschädigung nach der europäischen FluggastrechteVO thematisiert werden. Die außereuropäische Gesetzeslage kennt unseres Wissens nach keine vergleichbaren Rechte bei Flugverspätung.

Die US-Rechtsordnung etwa normiert als Rechte bei Flugverspätung nur Ansprüche auf Verpflegung und Entschädigung für etwaig verlorenes Gepäck (mehr dazu hier). Zwar gesteht demgegenüber beispielsweise auch die indische Rechtsordnung Flugreisenden eine gewisse geldwerte Kompensation zu, wenn sie eine Verzögerung erleiden. Diese bleibt aber in der Höhe weit hinter dem EU-Standard zurück und erfordert zudem eine noch drastischere Flugverspätung (mehr dazu hier). Ein ähnliches Schutzniveau wie in der EU erhalten Fluggäste bei Flügen ohne Start oder Landung in der EU also nur, wenn die Buchungskonditionen ihrer Airline oder eine etwaige Reiseversicherung hierzu Vorkehrungen treffen.

2.3 Voraussetzungen für Verpflegungs- und Betreuungsleistungen

Um Fluggästen bei entstandenen Unannehmlichkeiten abzuhelfen, genügt es für die ausführende Fluggesellschaft jedoch nicht, bloß eine Ausgleichszahlung zu leisten. Hinzu kommen mehrere Sachleistungen, hinsichtlich derer ebenfalls Rechte bei Flugverspätung bestehen – und zwar unabhängig von deren Ursache. Selbst höhere Gewalt entbindet die Airline nicht davon, während Flugverspätungen im Mindesten für die erforderliche Versorgung und ggf. Unterbringung der Reisenden zu sorgen.

Verzögert sich die Reise infolge einer Flugunregelmäßigkeit gegenüber der planmäßigen Ankunft um über zwei Stunden, schuldet die Fluggesellschaft kostenlose Mahlzeiten und Getränke. Gelingt die Beförderung zum Endziel erst am Folgetag des geplanten Ankunftsdatums, trifft die Airline darüber hinaus die Pflicht, den betroffenen Fluggästen die erforderliche Hotelübernachtung zu bezahlen. Das gleiche gilt für die Kosten der Transfers zwischen Hotel und Flughafen. So ordnet es Art. 9 Abs. 1 FluggastrechteVO an.

Zu berücksichtigen ist hierbei, dass die Fluggesellschaft zunächst dazu verpflichtet wird, die Sachleistungen selbst zu erbringen. Sie muss prinzipiell keine Leistungen Dritter bezahlen, die Reisende unabgesprochen wahrnehmen. Für Fluggäste bedeutet das, dass sie ihre Ansprüche zunächst gegenüber der Airline geltend machen müssen.

Erst wenn diese eine Leistung verweigert, dürfen sie sich selbst Verpflegung kaufen, ein Hotelzimmer buchen und die Kosten hierfür der Airline in Rechnung stellen. Damit dies praktisch gelingt, ist es unerlässlich, die Quittungen aufzuheben. Andernfalls lassen sich erforderliche Einkäufe nämlich kaum nachträglich nachweisen. Ohne Belege aber wird eine Fluggesellschaft ihre Zahlungspflicht aller Wahrscheinlichkeit nach ablehnen. Auch vor Gericht und bei einer Inanspruchnahme eines Fluggastportals sind Nachweise von Nöten.

2.4 Erstattung des Ticketpreises statt verspäteter Beförderung

Bei Flugausfällen und Nichtbeförderung bleibt die Airline dazu verpflichtet, die gebuchten Passagiere zu befördern. Selbst wenn dies nicht pünktlich gelingt, muss die Fluggesellschaft in jedem Fall den Transfer nachholen. Dazu verpflichtet Art. 8 Abs. 1 FluggastrechteVO.

Entscheidet sich der Fluggast, selbst eine Alternative zu buchen oder auf die Beförderung zu verzichten, kann er jedoch wahlweise auch die Rückerstattung des Ticketpreises verlangen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Verspätung auf dem ursprünglich gebuchten Flug mindestens fünf Stunden andauert. Nicht erforderlich ist hingegen, dass die Verzögerung auf beherrschbare Ursachen zurückgeht. Anders ausgedrückt: Selbst wenn höhere Gewalt die Verspätung bedingt, muss die Airline den Ticketpreis zurückzahlen, wenn der Fluggast auf die Beförderung verzichtet.

2.5 Anteilige Erstattung der Pauschalreise

Voraussetzungen

Ist ein Flug Bestandteil einer Pauschalreise, schützen den Flugreisenden weitergehend die Ansprüche des Reiserechts aus §§ 651a ff. BGB. Von praktischer Bedeutung ist dabei vor allem das Recht, den Pauschalreisepreis bei Mängeln zu mindern bzw. sich nachträglich teilweise zurückerstatten zu lassen. Den Anspruch hierauf normiert § 651m Abs. 1 BGB.

Um zur Minderung zu berechtigen, muss eine Flugverspätung somit als „Reisemangel“ gelten. Nach ständiger Rechtsprechung ist dies immer dann zu bejahen, wenn die Verspätung fünf bis sechs Stunden übersteigt. Ab dann kann der Tagessatz des Reisepreises für jede weitere Stunde Verzögerung um 5% gemindert werden. Kostet eine zehntägige Pauschalreise also zum Beispiel 2.500 €, entspricht dies einem Tagessatz von 250 €. Hiervon dürfen ab der sechsten Verspätungsstunde jeweils 12,50 € zurückverlangt werden, solange sich der Flug verzögert. Verschiebt sich die Ankunft sogar um über einen halben Tag, hat der Reiseveranstalter 125 € zu erstatten. Findet der Flug erst etwa einen Tag später als geplant statt, ist sogar der volle Tagessatz zurückzuzahlen.

Gleichwohl ist denkbar, dass eine entsprechende Rückforderung entfällt, wenn die Unannehmlichkeiten des Passagiers bereits durch die Entschädigungspauschale nach Art. 7 FluggastrechteVO abgegolten werden. Dies hat folgenden Grund: Art. 12 Abs. 1 FlugastrechteVO stellt klar, dass die Ausgleichszahlung von bis zu 600 € gemäß Art. 7 FluggastrechteVO auf einen weitergehenden Schadensersatzanspruch angerechnet werden kann. Streng genommen handelt es sich bei § 651m Abs. 1 BGB stattdessen zwar um ein Minderungsrecht. Gleichwohl geht der Bundesgerichtshof davon aus, dass Art. 12 Abs. 1 FluggastrechteVO auch eine Verrechnung mit solchen Ansprüchen erlaubt (siehe BGH, Urteil vom 30.9.2014, X ZR 126/13). Das erklärt sich vor allem daraus, dass die englische Fassung der FluggastrechteVO allgemein davon spricht, die Entschädigungspauschale sei mit jedweder anderen „compensation“ zu verrechnen (Steinrötter, in: Beck-OGK, Stand: 15.06.2018, Art. 12 FluggastrechteVO, Rn. 52ff.).

Darüber hinaus enthalten die AGB der meisten Reiseveranstalter eine Bestimmung, wonach Rechte bei Flugverspätung entfallen, soweit die Fluggesellschaft bereits nach der FluggastrechteVO geschuldete vergleichbare Leistungen erbringt. Ein Erstattungsanspruch hinsichtlich des Pauschalreisepreises steht den Fluggästen also nur zu, solange sie die pauschale Flugentschädigung nicht von der Airline einfordern.

Minderungsrecht oder pauschale Flugentschädigung?

Damit ist das Minderungsrecht für Pauschalreisende nur in zwei Konstellationen interessant. Einerseits kann es sich dort lohnen, wo die Rückerstattung ausnahmsweise höher liegt als die nach der FluggastrechteVO vorgesehene Fluggastentschädigung. Das ist der Fall, wenn

  • die Pauschalreise eher aus dem höherpreisigen Segment stammt (Kosten von über 200 € pro Person und Urlaubstag),
  • das Reiseziel mit einem Kurzstreckenflug erreicht wird (also nur 250 € Flugentschädigung vorgesehen sind) &
  • die Flugverspätung besonders erheblich ausfällt (also mehr als einen Tag beträgt).

Ansonsten hilft das Minderungsrecht dort, wo die Flugunregelmäßigkeit auf einem außereuropäischen Flug auftritt und keine Flugentschädigung nach der FluggastrechteVO in Betracht kommt. Denkbar ist dies auch beim Reiseantritt aus Deutschland, wenn der Zubringerflug aus der EU in ein Drittland zwar noch planmäßig verläuft, auf der weiteren Verbindung von dort ans Endziel aber eine Flugverspätung auftritt. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn ein Pauschalreisender pünktlich aus Berlin nach Dubai gelangt, dort aber sein Anschlussflug auf die Seychellen eine erhebliche Verzögerung erleidet. Auf eine solche Flugverspätung findet zwar die Fluggastrechte VO keine Anwendung, dafür besteht aber ein Minderungsrecht gegenüber dem Reiseveranstalter.

2.6 Gepäckbezogene Rechte bei Flugverspätung

Erstattungsanspruch bei Gepäckverlust

Wie Art. 12 FluggastrechteVO klarstellt, ersetzt die Ausgleichspauschale keineswegs weiterführende Schadensersatzansprüche. Hier droht auch nicht überall eine Anrechnung der Entschädigungspauschale, weil diese nur Ansprüche abgelten kann, die die bloße Unannehmlichkeit des Zeitverlusts kompensieren sollen. So bestätigt es die einschlägige Fachliteratur (siehe etwa Steinrötter, in: Beck-OGK, Stand: 15.06.2018, Art. 12 FluggastrechteVO, Rn. 36).

Mithin kann ein Fluggast Gepäckschäden gesondert geltend machen. Aufgrund des Beförderungsvertrages eines Fluggastes mit seiner Airline ergibt sich als Anspruchsgrundlage bereits § 280 Abs. 1 BGB. Hiernach kennzeichnet sich der Verlust oder die Beschädigung von Gepäck als Pflichtverletzung der Fluggesellschaft. Damit erfüllt der Vorfall bereits eine wesentliche Voraussetzung für einen Schadensersatzanspruch. Außerdem verlangt § 280 Abs. 1 S. 2 BGB allerdings noch, dass die Airline die Pflichtverletzung auch zu vertreten hat. Dies wird allerdings bereits von Gesetzes wegen vermutet. Günstig wirkt sich für Reisende bei Gepäckverlust zudem aus, dass die Rechtsprechung fast immer annimmt, dass ein Gepäckverlust grob fahrlässig ist und die Airline insofern dafür haftet (siehe etwa OLG Köln, Urteil v. 15.5.2005, 22 U 145/04).

Dies deckt sich mit den Vorgaben des Montrealer Übereinkommens, das in Art. 17 Abs. 2, 3 MÜ den Schadensersatzanspruch für Beschädigung oder Verlust von Gepäck von der Voraussetzung der Fahrlässigkeit entkoppelt. Gleichzeitig präzisiert das Montrealer Übereinkommen, dass es dem Verlust eines Gepäckstücks gleichsteht, wenn es auch 21 Tage nach dem planmäßigen Ankunftsdatum nicht eingetroffen ist. Hier kann der Passagier Schadensersatz im Gegenwert des Koffers und des Inhalts geltend machen.

Erstattungsanspruch bei Gepäckverspätung

Ebenfalls als Pflichtverletzung gilt die bloße verspätete Auslieferung von Gepäck. Führt diese dazu, dass Kleidung, Verpflegung oder technische Geräte gekauft werden müssen, handelt es sich auch hierbei um einen ersatzfähigen Schaden (Art. 19 MÜ). Relevant ist dieser Ausgleichsanspruch vor allem dort, wo sich die Hinreise an einen fremden Ort verzögert. Denn hier kann der Flugreisende anders als zuhause nicht auf vorhandenen Ersatz zurückgreifen. Gerade wenn sich Gepäck beim Flug in den Urlaub verspätet, ist der Betroffene in aller Regel darauf angewiesen, sich vor Ort neue Kleidung zu kaufen, um die Zeit bis zum Eintreffen des Gepäcks zu überbrücken. Die Kosten hierfür kann der Fluggast ersetzt verlangen.

Gleichwohl formuliert Art. 22 Abs. 2 MÜ als Obergrenze für den Schadensersatz wegen Gepäckverlust oder -verspätung pro Person den Betrag von 1.131 so genannten Sonderziehungsrechten (SZR). Darunter versteht man eine international anerkannte Vergleichsgröße von Geldeinheiten. 1.131 SZR entsprechen ca. 1.300 €. Bis zu diesem Betrag verfügen Fluggäste über Ersatzansprüche wegen verlorenen, beschädigten oder verspäteten Gepäcks.

Erforderliche Nachweise

In der Praxis erfordert die Durchsetzung dieses Anspruchs natürlich zudem den Nachweis des Schadens. Unerlässlich ist zunächst die Aufbewahrung des Gepäckaufklebers, der eine Zuordnung des aufgegebenen Gepäcks ermöglicht. Weiterhin hat der Betroffene  verspätetes oder verlorenes Gepäck binnen 21 Tagen seiner Airline zu melden. Möglich ist dies beispielsweise schon am Flughafen; hier erhalten Passagiere am Lost & Found Schalter ein so genanntes PIR-Formular, in dem sie Angaben zu ihren Gepäckproblemen machen können. Für die weitere Durchsetzung von Ansprüchen auf Gepäckentschädigung sollte zudem von der Schadensmeldung eine Kopie aufbewahrt werden.

Ebenso ist bei der Rechtsverfolgung glaubhaft zu machen, welchen Inhalt ein Gepäckstück hatte und welche Kosten tatsächlich für den Kauf von Ersatz entstanden. Rechnungen für den Neukauf sollten also ebenso aufgehoben werden wie Fotos vom Inhalt des Koffers bei Reisebeginn. Fehlen solche, genügt ersatzweise teilweise auch der Beleg von Rahmendaten der Reise, die auf einen gewissen Gepäckinhalt schließen lassen. Wer anhand der Buchungsdaten darlegen kann, dass er in einen mehrwöchigen Urlaub reiste, kann damit bereits plausibilisieren, dass er Kleidung im Koffer mitführte.

2.7 Schadensersatzanspruch wegen Gewinnausfall

Maximale Höhe

Auch weitergehende Schadensersatzansprüche wegen Verspätung kommen gegen die Fluggesellschaft in Betracht. Anzurechnen ist hierauf nach Auffassung einiger Fachautoren nach Art. 12 Abs. 1 FlugastrechteVO die pauschale Flugentschädigung von bis zu 600 €. Verpasst ein Passagier infolge der Flugverspätung jedoch wichtige Termine, ist das aber womöglich vernachlässigbar. Denn gemäß Art. 19, 22 Abs. 1 MÜ hat ein einzelner Fluggast Anspruch auf bis zu 5.600 €, wenn er wegen der Flugverspätung einen entsprechend hohen quantifizierbaren Schaden erleidet. Bei mehreren Reisenden multipliziert sich diese Summe um ihre Anzahl.

Erstattungsfähige Schäden

Immaterielle Schäden sind hierbei nach deutschem Recht grundsätzlich nicht erstattungsfähig (§ 253 Abs. 1 BGB). Ernsthaft in Betracht kommt ein entsprechender Schadensersatzanspruch also nur, wenn dem Passagier Gewinn entgeht. Der häufigste Anwendungsfall betrifft die Verzögerung des Rückflugs auf den Folgetag, die das Erscheinen des Fluggastes am Arbeitsplatz verhindert. Erstattungsfähig ist hier der entsprechende Verdienstausfall.

Gerade für Gutverdiener lohnt es sich bei Flugverspätungen auf der Kurz- oder Mittelstrecke, hier Ansprüche geltend zu machen. Dasselbe gilt für Passagiere, die am Zielort eine vergütete Veranstaltung abhalten, zum Beispiel ein Seminar, eine Lesung oder ein Konzert. Muss der Termin abgesagt werden und entfällt darum das Honorar, hat der Betroffene einen Anspruch auf Schadensersatz. Sowohl § 19 MÜ als auch das allgemeine deutsche Schuldrecht (§ 280 Abs. 1 S. 2 BGB) setzen jedoch zusätzlich voraus, dass die Flugverspätung eine beherrschbare Ursache hatte. Außergewöhnliche Umstände wie höhere Gewalt, deren Folgen sich nicht mit zumutbaren Mitteln beseitigen lassen, entlasten auch hier die Fluggesellschaft. Flugverspätungen wegen technischer Defekte oder organisatorischer Probleme hingegen verhelfen umgekehrt regelmäßig zu einem Schadensersatzanspruch.

Entsteht einem Reisenden also aufgrund einer von der Airline zu vertretenden Flugunregelmäßigkeit ein konkret quantifizierbarer Schaden, kann er anstelle der Entschädigungspauschale diesen ausgeglichen verlangen. Zudem besteht eine Chance, beide konkurrierenden Ansprüche durchzusetzen. Dies ist dann denkbar, wenn die Airline eine Verrechnung unterlässt. Zwar machen die meisten Fluggesellschaften von ihrer diesbezüglichen Möglichkeit Gebrauch; vereinzelt verzichten Airlines jedoch bewusst oder vergessen, sich auf ihr Recht zur Anrechnung zu berufen. Nach herrschender Auffassung von Rechtsprechung und Schrifttum ist dies aber zwingend erforderlich (Maruhn, in: BeckOK-FluggastrechteVO, 7. Edition 2018, Art. 12, Rn. 30ff.).

3. Beispiel

Um zu verdeutlichen, wie sich die Einzelansprüche aufsummieren können, beleuchten wir im Folgenden die Rechte bei Flugverspätung sowie deren Durchsetzung anhand eines Beispielfalls.

3.1 Sachverhalt

Die vierköpfige Familie C aus Lindau am Bodensee bucht für 4.200 € eine vierzehntägige Pauschalreise auf die Kanaren. Geplant ist die Anreise mit einem Flug von Friedrichshafen über Frankfurt nach Teneriffa. Auf den Flug von Frankfurt nach Teneriffa entfiel ein anteiliger Reisepreis von 400 €.

Wegen eines technischen Defekts der Maschine verspätet sich der Zubringerflug nach Frankfurt um anderthalb Stunden. Infolgedessen verpassen die Reisenden ihren Anschlussflug. Die Fluggesellschaft bietet ihnen lediglich an, sie auf eine Verbindung am nächsten Tag umzubuchen. Da ihnen das zu lange dauert, buchen sie kurzerhand eigenständig eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline. Diese bringt sie mit achtstündiger Verspätung an ihr Ziel.

Noch unpünktlicher erreicht Familie Cs Gepäck die Ferieninsel. Dieses wurde nicht in die Maschine des Folgefluges geladen, sondern blieb in Frankfurt. Erst zwei Tage später gelangen die Koffer der Familie C nach Teneriffa. In der Zwischenzeit kaufte die Familie Kleidung und sonstige fehlende Utensilien für 500 €.

3.2 Rechte bei Flugverspätung im geschilderten Fall

Da der Flug in der EU startete und landete, findet die FluggastrechteVO Anwendung. Sie gewährt im vorliegenden Fall Rechte auf Verpflegung, Flugentschädigung und Erstattung des Ticketpreises (3.2.1, 3.2.2, 3.2.4). Ergänzt werden die Ansprüche hierauf durch Fluggastrechte hinsichtlich der anteiligen Erstattung des Pauschalreisepreises

3.2.1 Verpflegung

Familie C steht zunächst für die zusätzliche Dauer ihrer Reise ein Anspruch auf kostenlose Verpflegung zu. Da zunächst die Airline hierfür verantwortlich ist, sollten bei einem Vertreter Sachleistungen oder Voucher erfragt werden; notfalls ist hierfür auch die Hotline zuständig. Lehnt die Fluggesellschaft die Anfrage ab, dürfen Fluggäste auch eigenständig Essen und Getränke am Flughafen erwerben. Anschließend können sie die Kosten der Airline in Rechnung stellen.

3.2.2 Flugentschädigung

In Betracht kommt weitergehend eine Entschädigungspauschale nach Art. 7 FluggastrechteVO. Schließlich kam es zu einer Flugverspätung von deutlich über drei Stunden. Auch ging sie auf eine betriebliche Ursache zurück und keinen Grund wie höhere Gewalt, der die Airline entlasten könnte. Pro Person stehen Familie C also 400 € Flugentschädigung zu, insgesamt also 1.600 €.

Auf den ersten Blick könnte man sich fragen, wieso es nicht sogar 600 € pro Kopf sind. Immerhin beträgt die Flugdistanz bis auf die Kanaren doch über 3.500 km, sodass es sich um einen Langstreckenflug handelt. Dies vergisst jedoch, dass die Kanaren als spanische Inselgruppe zum Gebiet der EU zählen und auf innereuropäischen Langstreckenflügen nur 400 € als Entschädigungspauschale vorgesehen sind.

3.2.3 Anspruch auf Teilerstattung des Pauschalreisepreises

Da die Flugverspätung sogar über fünf Stunden hinausging, besteht ferner ein anteiliger Rückerstattungsanspruch hinsichtlich des Pauschalreisepreises. Dessen Tagessatz betrug 300 €; hiervon müsste der Reiseveranstalter immerhin 15% zurückzahlen. Gleichwohl sehen die AGB der Reiseveranstalter meist vor, dass der zu erstattende Betrag schon mit der Entschädigungspauschale nach FluggastrechteVO abgegolten ist.

Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises

Immerhin hat Familie C. wegen der über fünfstündigen Verspätung einen Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises für den Weiterflug aus Frankfurt (400 €). Somit kann die Reisegruppe immerhin die Kosten kompensieren, die ihr durch die eigenständige Umbuchung entstehen. Denkbar ist zudem, dass die Kosten für den Weiterflug auf einer anderen Maschine niedriger ausfallen als der ursprüngliche Beförderungspreis. Dazu kann sich ein Reisender sogar bei ausgebuchten Flügen auf die Warteliste setzen lassen, um bei Nichterscheinen ursprünglich eingeplanter Mitreisender mitzufliegen. Gelingt eine frühere Beförderung auf diesem Wege nicht, bleibt immer noch die Möglichkeit, den späteren Alternativflug zu nehmen, den die Airline selbst anbietet. Vorliegend hätte dieser am nächsten Tag stattgefunden; hier wäre es Familie C zusätzlich möglich gewesen, die Unterbringung in einem Hotel von der Fluggesellschaft zu verlangen.

Anspruch auf Gepäckentschädigung

Und noch ein weiterer Anspruch fällt Familie C zu. Sie kann auch die Kosten ersetzt verlangen, die ihr durch den Nachkauf von Inhalten ihres verspäteten Gepäcks entstanden. Hier beläuft sich der Betrag auf 500 €.

Insgesamt hat Familie C also Anspruch auf Verpflegung sowie eine Entschädigung von 2.500 €. Das zeigt, wie sehr es sich für Passagiere lohne kann, ihre Rechte bei Flugverspätung komplett auszuschöpfen.

4. Verfolgung der Rechte bei Flugverspätung

Bekanntermaßen bedeutet Recht zu haben noch nicht automatisch, Recht zu bekommen. Untrennbar verbunden mit der Frage der Rechte bei Flugverspätung ist daher die Überlegung, wie man sie am effektivsten verfolgt. Schließlich gehen Airlines in den wenigsten Fällen auf das erste Anfordern eines Fluggastes ein. Wie man trotzdem eine weitreichende Kompensation erwirkt, stellen wir deshalb nachfolgend gesondert dar.

4.1 Eigenständige Durchsetzung

Anwaltliche Rechtsverfolgung

Die direkte Variante zur Durchsetzung der Ansprüche besteht darin, selbst Forderungen geltend zu machen. Dazu schickt man zunächst ein Aufforderungsschreiben an die Airline. Kommt die Airline der Anforderung nicht nach, kann man überlegen, ob man auf Vorkasse einen Anwalt hinzuzieht oder Klage erhebt. Wie dieses Prozedere im Einzelnen von statten geht, wie lange es dauert und welches Kostenrisiko besteht, wird hier sehr schön erklärt.

Eine anwaltliche Durchsetzung sollten Passagiere höchstens dann in Betracht ziehen, wenn sie rechtsschutzversichert sind. Je nach Umfang des Versicherungsschutzes übernimmt dann nämlich die Rechtsschutzversicherung die Anwaltsgebühren. Dies erhöht gleichwohl den Aufwand und die Dauer der Durchsetzung. Nach einer erfolglosen eigenständigen Aufforderung der Fluggesellschaft ist hier zunächst eine Deckungszusage der Versicherung anzufordern. Dann erst wird der Anwalt tätig. Nach neuerlicher Deckungszusage für das Gerichtsverfahren folgt schließlich dieses.

Nutzung einer Schlichtungsstelle

Jenseits der klassischen Rechtswegs über die Zivilgerichte kommt noch ein alternatives Verfahren in Betracht, um Rechte bei Flugverspätung durchzusetzen. Dieses bietet die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr an (kurz: SÖP). Sie kann angerufen werden, sobald die Airline ablehnend auf ein Aufforderungsschreiben reagiert. Ignoriert sie das Aufforderungsschreiben hingegen bloß und antwortet gar nicht, interpretiert die SÖP dies erst nach zwei bis drei Monaten als Verweigerung. Vor Beginn einer SÖP-Schlichtung sind also Geduld und die Bereitschaft gefragt, die Fluggesellschaft mehrmals beherzigt zu erinnern.

Unbestreitbarer Vorteil des Verfahrens vor der SÖP ist dessen Kostenfreiheit für den Fluggast. Auch im Unterliegensfall muss er nichts bezahlen.

Umgekehrt ist die Entscheidung der SÖP für die Airline aber auch nicht bindend. Legt eine Airline es auf eine Klage an, zögert die vorgelagerte SÖP-Schlichtung eine endgültige Entscheidung nur hinaus. Zuzüglich zur Wartezeit vor dem Verfahren dauert die Auseinandersetzung vor der SÖP ähnlich lange wie ein Gerichtsverfahren. Wer die Dauer und den Aufwand hierbei als unangenehm empfindet, sollte überlegen, ob er nicht lieber im Gegenzug für einen Teil seines Entschädigungsanspruchs die komfortablere Durchsetzung durch einen Dienstleister bevorzugt.

4.2 Fluggastportale

Erfreulicherweise haben sich am Markt etliche Unternehmen etabliert, die Passagiere mit der Durchsetzung ihrer Rechte bei Flugverspätung helfen. Sie unterscheiden sich von regulären Anwaltskanzleien dadurch, dass sie Fluggästen vollständig vom Kostenrisiko entbinden. So können Reisende ihre Rechte bei Flugverspätung durchsetzen, ohne dass ihnen ein eigener Aufwand entsteht und ohne dass sie in Vorkasse treten müssen.

Pauschale Flugentschädigung

Unser Unternehmen Ersatz-Pilot beispielsweise zahlt bei entsprechender Berechtigung eine Flugentschädigung direkt aus. Gegen einen gewissen Abschlag von der gesetzlichen Entschädigungshöhe sparen sich Reisende bei Flugverspätung damit die Auseinandersetzung mit der Airline und das Prozessrisiko. Stattdessen erhalten Betroffene im Gegenzug für ihren Anspruch eine unverzügliche Auszahlung – anders als auf ihrem Flug ganz ohne Verzögerung. Was uns hierbei auszeichnet und wie wir im Vergleich zu Mitbewerbern abschneiden, haben wir hier zusammengefasst. Ob eine gewisse Flugverspätung zur Entschädigung berechtigt, prüft unser Entschädigungsrechner kostenlos und unverbindlich.

Gepäckentschädigung

Einen ähnlichen Service bietet Fairplane zudem für die Gepäckentschädigung hier. Entstehen einem Fluggast also Kosten wegen des Verlusts oder der Verzögerung von Gepäck, kann er sich an Fairplane wenden, um den Dienstleister für eine reine Erfolgsprovision den eigenen Schadensersatzanspruch durchsetzen zu lassen.

Rückzahlung der Ticketkosten

Bei der Erstattung von Ticketpreisen hilft darüber hinaus das Startup Geld für Flug weiter. Dieses hat sich darauf spezialisiert, Fluggästen im Gegenzug für die Übertragung von Rückerstattungsansprüchen Direktzahlungen zu leisten. Verzichtet ein Reisender nach über fünfstündiger Flugverspätung also auf die Beförderung, verschafft ihm Geld für Flug gegen einen Abschlag den Ersatz seines Ticketpreises. Gerade dort wo eine Airline die Erstattung auf eigenes Anfordern verweigert, leistet der Anbieter dadurch eine wertvolle Hilfe.

Lösung für sonstige Rechte bei Flugverspätung

Im Hinblicke auf die übrigen Rechte bei Flugverspätung fehlt es unseres Wissens an professionellen Fluggastportalen, die bei der Durchsetzung unterstützen. Zwar existieren für die eigenständige Rechtsverfolgung immerhin diverse Vorlagen, etwa für die Aufforderung zur anteiligen Erstattung von Pauschalreisekosten (mehr dazu hier). Vermissen lässt sich jedoch ein Dienstleister, der einem Betroffenen den Aufwand der Durchsetzung und das Kostenrisiko abnimmt, wenn es zum Beispiel um die Erstattung für Übernachtungskosten geht. Zu individuell sind in solchen Konstellationen die relevanten Umstände und die Forderungshöhe, als dass automatisiert arbeitende Plattformen wie unsere eine unkomplizierte Abwicklung anbieten können.

Für unsere Kunden bieten wir aber auch für weitere Rechte bei Flugverspätung eine Lösung: Diese könnte man als Huckepack-Verfahren bezeichnen. Denn sie funktioniert folgendermaßen: In einem ersten Schritt prüfen wir einen Anspruch auf eine pauschale Flugentschädigung. Besteht ein solcher, gewähren wir Kunden im Gegenzug unsere Direktzahlung. Unseren eigenen Umsatz verdienen wir im Anschluss, indem wir die Forderung gegenüber der Airline durchsetzen. Sobald uns das gelingt, teilen wir unseren bereits entschädigten Kunden das Ergebnis mit, falls sie dies wünschen.

Wer noch weitergehende Ansprüche anmelden will, erhält hierdurch eine entscheidende Hilfestellung. Die Zahlungspflicht der Fluggesellschaft konnte in dem von uns geführten Rechtsstreit schließlich bereits dem Grunde nach festgestellt werden. Auf dem Rücken unseres Prozesserfolges fällt es Kunden tendenziell leichter, offene Restforderungen eigenständig gegenüber der Airline einzufordern. So ist es für die Betroffenen mit relativ wenig Eigenaufwand möglich, ihre Rechte bei Flugverspätung vollumfänglich zu nutzen.

Der Vorteil für Kunden: Hinsichtlich ihrer übrigen Ansprüche können sie die Leistungen der Fluggesellschaft selbst ohne Abstriche abrufen. Wir berechnen hieran keinen Anteil. So ersparen wir Fluggästen die lästige anfängliche Auseinandersetzung mit der Airline und erleichtern ihnen zugleich, ihre sonstigen Rechte bei Flugverspätung im Nachgang maximal auszunutzen.